Im Wirtschaftsraum Zürich wird aktuell rund 1.1 Mio. m² Bürofläche angeboten. Die jährliche Zunahme beträgt rund 350’000 m², was ca. 154 UEFA-Fussballfeldern entspricht.

Das Circle (mit 70’000 m² Bürofläche) oder das Ambassador House (mit 50’000 m² Bürofläche) sind dabei nicht eingerechnet. Lesen Sie im nachfolgenden Artikel in Kürze, was Sie zum Thema Leerstand wissen müssen.


Ausgangslage – Ertragsausfälle belasten Eigentümer enorm

Im Büro- und Gewerbeflächenmarkt verschärft sich die Konkurrenzsituation unter den Anbietern zunehmend. Wir gehen davon aus, dass sich diese angespannte Situation in den nächsten Jahren zu einem regelrechten Verdrängungskampf entwickeln wird. In der Vermietungstätigkeit sind es oftmals nur Nuancen, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden, da die «Produkte»Verlauf Büroleerstand Zürich in der Regel homogen und damit austauschbar sind. Damit wir diese Nuancen erkennen und in der Vermarktung gezielt nutzen können, nutzen wir  IMMO-SENSOR®. Mit dem innovativen Analyseinstrument überlassen wir nichts mehr dem Zufall und untersuchen die strategische Ausgangslage einer Immobilie systematisch anhand von 100 Merkmalen und lokalisieren so ihre Potenziale zielgenau. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse bilden für uns die ideale Grundlage für interdisziplinäre Konzepte zum Abbau oder zur Verhinderung von Leerstand.

Problem – Neue Objekte setzen alte Objekte unter Druck!

Schwache Nachfrage

Bedingt durch Kostendruck und Verunsicherung bei den Nachfragern, werden heute tendenziell eher Flächen zurückgegeben als dazugemietet.

Grosses Angebot

Zum heutigen Gebäudepark, der mit erheblichem Leerstand zu kämpfen hat, kommen jährlich ca. 300’000 m² attraktive Bürofläche dazu.

Verschärfte Konkurrenz

Kostengünstige und massgeschneiderte Neubauten an Randlagen mit guter Verkehrserschliessung setzen die Büroimmobilien an Zentrumslagen stark unter Druck.

Gealterte Gebäudestrukturen

Die Nachfrageseite stört sich am historisch gewachsenen hohen Mietzins bei älteren Liegenschaften. Dazu kommen hohe Nebenkosten und ein Produkt, das die Erwartungen der Mieterschaft punkto Komfort, Flexibilität und Effizienz nicht mehr deckt.

Erkenntnis – Das Leerstandsmanagement muss sich weiter professionalisieren!

Einbezug sämtlicher relevanter Aspekte

Sich nur auf die Vermarktung oder nur auf bauliche Aspekte zu konzentrieren, reicht in der heutigen Marktsituation nicht mehr aus, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen – sämtliche relevanten Aspekte müssen berücksichtigt werden.

Systematisches Vorgehen in der Situationsanalyse

Dieses Vorgehen sichert die Analysequalität und bildet die Grundlage für ein gutes Konzept.

Repositionierung vs. Wiedervermietung

Im Alltag spricht man oft von Wiedervermietung. Unsere Erfahrung zeigt, dass Leerstandsmanagement aktiv und auf Grundlage eines strategischen Konzeptes betrieben werden muss, deshalb sprechen wir von Repositionierung.


Jan Baumgartner
eidg. dipl. Immobilientreuhänder